PVC ist ein Werkstoff, der moderne medizinische Applikationstechnik erst möglich und finanzierbar macht. Die Anwendung von Produkten aus PVC ist jedoch manchmal mit Risiken verbunden.
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ein Additiv, welches PVC weich und flexibel macht , steht im Verdacht, bei Langzeitexposition u.a. reproduktions- und hepatotoxische Wirkungen zu entfalten.
DEHP kann in Abhängigkeit vom Umgebungsmedium und Kontaktzeit in hohen Mengen aus PVC migrieren.
Eine besonders starke Migration kann beoachtet werden,wenn fetthaltige Lösungen (z.B. Ernährungslösungen) mit dem PVC in Kontakt kommen. Nasale, gastroenterale Sonden aus PVC gehören somit zu den Hochrisiko Produkten.
Zusätzlich härten die Sonden bei Verlust des Weichmachers schnell aus und müssen ausgetauscht werden, was eine zusätzliche Belastung der Patienten sowie zusätzliche Kosten hervorruft.
Es gibt Alternativen, mit denen Sie kein Risiko eingehen.
Polyadipate stellen eine Gruppe von alternativen PVC-Weichmachern dar,welche im Gegensatz zu DEHP nur eine geringe Migrationsneigung besitzen und darüber hinaus nicht im Verdacht stehen, toxische Wirkungen zu entfalten.
Durch die selbst unter günstigen Umgebungsbedingungen (fetthaltige Lösungen) extrem langsame Migration bleiben Produkte mit Polyadipat als Weichmacher über einen Zeitraum von bis zu vier Wochen weich und flexibel.
DEHP-freie Vorteile
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Eliminierung des potentiellen Gesundheitsrisikos
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Minimierung der Patientenbelastung durch prolongierte Liegedauer und entfallende Umintubationen
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Geringere Komplikationsrate durch aushärtende Sonden
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Kosteneffizienz durch Verzicht auf hochpreisige Alternativen zu PVC
pfm AG und Unomedical A/S produzieren und vertreiben als weltweit erste Anbieter DEHP-freie gastroenterologische Sonden aus Polyvinylchlorid (PVC).